Es ist dieser eine Geruch, der mich jedes Jahr im Oktober aus dem Haus lockt. Nicht der Geruch von Laub, das auf dem Asphalt verrottet, oder das kühle, feuchte Windwehen. Nein, es ist der Duft von gebackenen Äpfeln und Zimt, der durch die gesamte Nachbarschaft zieht und alle dazu bringt, nach der Quelle zu suchen. Letztes Jahr, genau zum Erntedankfest, hatte ich das große Problem: Ich wollte meinen Gästen etwas servieren, das nicht nur lecker ist, sondern auch *fühlt* wie ein Umarmung. Nicht dieses trockene, kompakte Stück Kuchen, das man nur isst, weil man es “essen soll”. Nein, ich suchte nach dem perfekten Herbstgenuss – etwas Saftiges, etwas, das in der Mitte noch ein wenig weicher ist als am Rand, mit einer Kruste, die bei jedem Bissen knusprig bricht.
Ich habe diesen Erntedankfest Apfel-Zimt Blechkuchen über Monate hinweg perfektioniert. Meine erste Version war zu süß, die zweite zu flach und die dritte… nun, lassen wir das lieber. Aber nach der zwölften Testserie habe ich endlich den Goldstandard gefunden. Dieser Apfel-Zimt Blechkuchen ist nicht nur ein Rezept; er ist mein Antwort auf die Frage: “Wie bringe ich die Wärme des Herbstes auf den Tisch?” Er ist festlich, ja, aber vor allem ist er gastfreundlich. Perfekt für den kleinen Kreis am Erntedanksonntag, wenn die Tage kürzer werden und wir uns alle etwas mehr Geborgenheit wünschen.
Was diesen speziellen Blechkuchen so besonders macht, ist das Verhältnis von Teig zu Belag. Viele Rezepte geben zu viel Teig an, sodass der Apfel nur noch eine Dekoration ist. Hier ist es genau umgekehrt: Ein hauchdünner, butterzarter Boden, der sich fast im Mund auflöst, beladen mit einer üppigen Schicht an karamellisierten Äpfeln, die mit Zimt und einem Hauch von Vanille gewürzt sind. Es ist dieser Kontrast zwischen der leichten Textur des Teigs und der Fülle der Früchte, der ihn zu einem echten Highlight macht. Ich habe diesen Apfel-Zimt Blechkuchen schon bei mehreren Familienfeiern serviert, und jedes Mal endet das Blech leer, bevor die Kaffeetassen überhaupt vollgegossen sind. Es ist dieses gewisse “Etwas”, das man nicht benennen kann, aber sofort wiederbestellen möchte.
Warum Sie diesen Apfel-Zimt Blechkuchen lieben werden
Der Geruch allein ist schon eine Einladung — Sobald der Kuchen im Ofen ist, verwandelt sich Ihre Küche in den gemütlichsten Ort der Welt. Es ist dieser intensive, würzige Duft, der Kinder vom Spielpfad lockt und Partner dazu bringt, nachzufragen, was da so gut riecht. Ich habe schon erlebt, dass Nachbarn an der Tür klingelten, nur um zu sehen, ob wir backen. Dieser Duft ist die perfekte Vorbereitung auf ein gemütliches Beisammensein.
Er ist unkaputtbar und perfekt zum Teilen — Im Gegensatz zu einem Rührkuchen, der beim Schneiden gerne zerfällt, oder einem Tiramisu, das man vorsichtig mit Löffeln essen muss, ist dieser Blechkuchen robust. Er lässt sich sauber in Quadrate schneiden, passt auf jeden Teller und hält sich auch über mehrere Tage frisch. Das ist ideal, wenn Sie Gäste haben, die zu unterschiedlichen Zeiten kommen oder wenn Sie Reste für den nächsten Tag aufbewahren möchten, ohne dass die Qualität leidet.
Die Äpfel bleiben saftig, werden aber nicht matschig — Das ist die größte Herausforderung bei Apfelkuchen. Hier wird das Geheimnis durch die Wahl der Äpfel und die richtige Backzeit gelöst. Die Stücke behalten ihre Form, werden aber so zart, dass sie mit der Gabel zu brechen sind. Kein zähes Fruchtfleisch, kein wässriger Boden. Nur reine, herbstliche Frucht, die sich mit dem Zimt im Teig vereint.
Er ist das ultimative “Make-Ahead”-Dessert — Sie müssen ihn nicht backen, wenn Ihre Gäste eintreffen. Im Gegenteil: Er schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen von Zimt und Apfel noch besser ineinander übergehen können. Das entlastet Sie am Tag der Feier ungemein. Sie können den Kuchen am Vorabend backen, über Nacht auskühlen lassen und morgens nur noch kurz aufbacken oder servieren. Das ist Stressfreiheit pur.
Dieser Erntedankfest Apfel-Zimt Blechkuchen ist meine Antwort auf “Was soll ich mitbringen?”, wenn ich zu einem Abendessen eingeladen bin. Er ist immer richtig, immer beliebt und immer ein Highlight.
Die Zutaten für perfekten Herbstgenuss
Hier ist die gute Nachricht: Die meisten dieser Zutaten haben Sie wahrscheinlich bereits im Schrank oder im Obstschalen. Es sind keine exotischen Superfood-Zutaten, die Sie extra zum Discounter jagen müssen. Hier ist der beste Teil: Sie können mit dem anfangen, was da ist.
Mehl (300 g / ca. 2 ½ Tassen) — Wir verwenden einfaches Weizenmehl (Type 405). Es gibt dem Teig die nötige Struktur, ohne ihn zu schwer zu machen. Kein Selbstbackmehl nötig, das würde den Kuchen nur zu luftig machen. Ich empfehle eine Marke mit guter Qualität, da das Mehl die Basis bildet. Alternative: Für eine leicht nussigere Note können Sie 50g des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen, aber das ist optional.
Weiche Butter (150 g) — Das ist der Schlüssel zur Zartheit. Die Butter muss wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Sie sollte sich leicht mit dem Finger eindrücken lassen. Kalte Butter führt zu einem zähen Teig, geschmolzene zu einem fettigen. Ich hole die Butter immer mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie in kleine Würfel schneiden und kurz bei niedriger Leistung in der Mikrowelle “antauen”, aber bleiben Sie wachsam.
Zucker (150 g) — Normaler weißer Zucker sorgt für die klassische Süße und die leichte Bräunung der Kruste. Ich verwende hier keinen Rohrzucker, da dieser den Kuchen zu dunkel und manchmal etwas bitter machen könnte. Die Süße sollte dezent sein, um die Äpfel nicht zu überdecken. Falls Sie es weniger süß mögen, können Sie auf 120g reduzieren, aber ich rate davon ab, da die Äpfel sonst säuerlich wirken.
Vanillezucker (2 Päckchen) — Kein Ersatz nötig. Echte Vanille macht den Unterschied zwischen “okay” und “wow”. Wenn Sie nur Vanilleextrakt haben, nehmen Sie 1 Teelöffel, aber Vanillezucker gibt diese typische, feine Note, die man aus dem Supermarkt kennt und liebt. Es ist der heimliche Geschmacksverstärker in der deutschen Backkunst.
Eier (2 Stück, Größe M) — Frische Eier sind wichtig. Sie binden den Teig und geben ihm Volumen. Ich prüfe immer die Haltbarkeit, bevor ich sie verwende. Wenn die Eier zu kalt sind, schlagen Sie sie kurz auf Raumtemperatur an, damit sie sich besser mit der Butter verbinden.
Backpulver (1 Päckchen / ca. 7 g) — Damit der Teig leicht aufgeht und nicht wie ein Fladenbrot auf dem Blech liegt. Achten Sie darauf, dass das Backpulver nicht zu alt ist, sonst geht der Kuchen nicht auf. Testen Sie es mal mit etwas warmem Wasser – es sollte sofort schäumen.
Äpfel (1,5 kg) — Das ist die Hauptdarstellerin. Hier müssen Sie sorgfältig wählen. Verwenden Sie Äpfel, die beim Backen nicht zerfallen. Gute Sorten sind Boskop, Elstar oder Gloster. Diese Äpfel sind saftig, aber fest genug, um ihre Form zu behalten. Vermeiden Sie sehr süße Sorten wie Gala, es sei denn, Sie mögen es sehr süß. Die Säure der Äpfel balanciert den Zimt perfekt aus. Waschen und schälen Sie die Äpfel, aber lassen Sie die Schale teilweise dran, wenn Sie die roten Sorten mögen – das sieht optisch toll aus und gibt mehr Aroma.
Zimt (2 Teelöffel gemahlen) — Der Duft des Herbstes. Frisch gemahlener Zimt schmeckt intensiver als der aus dem langen Regal. Wenn Sie eine Mühle haben, mahlen Sie ihn frisch. Das macht einen riesigen Unterschied im Aroma.
Puderzucker (50 g) — Nur zum Bestreuen vor dem Servieren. Das gibt dem Kuchen das festliche, erntedanktaugliche Aussehen. Es ist nicht zum Süßen des Teigs gedacht, sondern für die Optik und den letzten kleinen süßen Biss.
Die Ausrüstung, die Sie wirklich brauchen
Sie brauchen keine teure Profi-Ausstattung. Hier ist, was ich tatsächlich benutze und was funktioniert.
Großes Backblech (ca. 40×60 cm) — Das Standardblech für den Ofen. Wenn Sie nur kleinere Bleche haben, teilen Sie das Rezept einfach in zwei Hälften, aber die Backzeit verkürzt sich dann merklich. Ich empfehle ein Blech mit erhöhtem Rand, damit der Apfelsaft nicht in den Ofen tropft.
Backpapier — Unbedingt verwenden. Es spart Ihnen das Fettmachen des Blechs und sorgt dafür, dass der Kuchen leicht herauszunehmen ist. Ohne Backpapier klebt der zuckerhaltige Boden fast immer fest.
Küchenmaschine oder Handrührgerät — Um Butter und Zucker cremig zu rühren, ist ein Gerät von Vorteil. Mit dem Löffel geht es auch, aber es dauert länger und Sie werden müde. Ich nutze meine Küchenmaschine für den Teig, da sie gleichmäßiger arbeitet.
Obstschäler und Kerngehäuse — Ein guter Schäler spart Zeit und Nerven. Ein Kerngehäuse ist optional, aber hilfreich, um die Äpfel schnell zu vierteln.
Große Schüssel und Teigschaber — Für das Mischen des Teigs. Ein Silikon-Schaber ist ideal, um jede Ecke auszukratzen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt er garantiert
Alles klar, los geht’s! Ich zeige Ihnen genau, wie ich das mache, damit Sie keine Fehler machen.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Blech vorbereiten — Heizen Sie Ihren Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (bei Umluft 160 Grad). Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit nichts anbrennt. Stellen Sie sicher, dass der Rost mittig positioniert ist, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird.
Schritt 2: Den Teig zubereiten — Geben Sie die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie beides mit dem Rührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten auf, bis die Masse hell, luftig und cremig aussieht. Das ist der wichtigste Schritt für die Textur. Wenn die Masse nicht hell ist, wird der Kuchen nicht so zart. Fügen Sie die Eier einzeln hinzu und rühren Sie jedes Ei für 30 Sekunden ein, bevor Sie das nächste hinzufügen. Rühren Sie nun den Vanillezucker, das Backpulver und das Mehl unter. Mischen Sie nur so lange, bis das Mehl verschwunden ist. Ein zu langes Rühren entwickelt das Gluten und macht den Teig zäh. Der Teig sollte dickflüssig, aber streichfähig sein.
Schritt 3: Teig auf dem Blech verteilen — Geben Sie den Teig auf das vorbereitete Blech. Streichen Sie ihn mit einem feuchten Löffel oder einem Teigschaber ganz dünn und gleichmäßig aus. Der Teig sollte fast bis zum Rand reichen. Je dünner der Teig, desto besser das Verhältnis zu den Äpfeln. Drücken Sie ihn auch leicht an die Ränder, damit die Äpfel nicht seitlich herausfallen.
Schritt 4: Die Äpfel vorbereiten und anrichten — Schälen Sie die Äpfel (oder schälen Sie nur teilweise, wie oben erwähnt), entkernen Sie sie und schneiden Sie sie in dünne Spalten oder kleine Würfel. Nicht zu dick schneiden, sonst bleiben sie roh in der Mitte. Bestreuen Sie die Apfelspalten mit dem gemahlenen Zimt und werfen Sie sie leicht durch, damit sie gleichmäßig gewürzt sind. Verteilen Sie die Äpfel dicht auf dem Teig. Es darf keine Lücke sein. Sie sollten eine dicke Schicht haben. Wenn Sie einen dekorativen Effekt wollen, können Sie die Spalten auch hübsch übereinander schichten, aber das ist Geschmackssache. Die dichte Schicht sorgt dafür, dass die Äpfel im eigenen Saft garen.
Schritt 5: Backen — Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen für ca. 35-40 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Ihrer Ofenart und der Dicke der Apfelschicht ab. Der Kuchen ist fertig, wenn die Ränder des Teigs goldbraun sind und die Äpfel weich, aber nicht zerfallend sind. Stechen Sie einmal in die Mitte eines Apfels – die Gabel sollte leicht eindringen. Achten Sie darauf, dass die Zimt-Zucker-Kruste auf den Äpfeln nicht verbrennt. Wenn sie zu dunkel wird, decken Sie den Kuchen für die letzten 10 Minuten mit Alufolie ab.
Schritt 6: Auskühlen und Bestreuen — Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn auf einem Gitter komplett auskühlen. Das ist wichtig, damit sich die Aromen setzen und der Kuchen fest wird. Erst wenn er komplett kalt ist, bestreuen Sie ihn mit dem Puderzucker. Wenn Sie ihn warm bestreuen, löst sich der Puderzucker auf und sieht klebrig aus. Schneiden Sie ihn dann in Quadrate oder Rechtecke.
Gesamtzeit: 20 Minuten Vorbereitung, 40 Minuten Backzeit, 30 Minuten Auskühlen.
Tipps und Tricks für den perfekten Blechkuchen
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen “okay” und “ich backe das immer wieder”.
Die Apfel-Wahl ist entscheidend — Wie gesagt, die Sorte macht alles. Wenn Sie Äpfel nehmen, die zu wassrig sind, wird Ihr Boden matschig. Wenn Sie zu feste Äpfel nehmen, bleiben sie roh. Boskop ist mein Favorit wegen seiner säuerlichen Note. Probieren Sie verschiedene Sorten aus, um Ihren Favoriten zu finden.
Apfel-Saft auffangen — Wenn Sie bemerken, dass sehr viel Saft aus den Äpfeln tritt, können Sie das Backblech etwas schräg stellen (wenn Ihr Ofen das erlaubt) oder einfach akzeptieren, dass es saftig wird. Ein kleiner Trick: Bestreuen Sie den Apfellaub ganz leicht mit etwas Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln, bevor Sie sie auf den Teig legen. Das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und verhindert einen nassen Boden.
Nicht zu dünn streichen — Ein häufiger Fehler ist, den Teig zu dünn zu machen. Er sollte etwa 0,5 cm dick sein. Wenn er zu dünn ist, durchbricht der Apfelsaft den Boden und das Backpapier klebt fest.
Zimt frisch mahlen — Wenn Sie die Möglichkeit haben, mahlen Sie Ihre Zimtstangen frisch. Das Aroma ist ungleich intensiver als bei gemahlenem Zimt aus dem Glas. Es ist den kleinen Aufwand absolut wert.
Der Test mit dem Zahnstocher — Stechen Sie nach 30 Minuten in die Mitte. Wenn am Zahnstocher noch roher Teig haftet, braucht er mehr Zeit. Wenn nur Saft dran ist, sind die Äpfel fertig, aber der Boden könnte noch zu nass sein. In diesem Fall lassen Sie ihn noch 5-10 Minuten im Ofen, um den Boden trocken zu backen.
Variationen und Substitutionen
Sobald Sie die Grundversion gemeistert haben, können Sie kreativ werden. Ich habe alle diese Varianten getestet.
Nuss-Variante — Streuen Sie vor dem Backen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Haselnüsse über die Äpfel. Das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zum Zimt. Ich liebe diesen Kontrast.
Rum-Aromatisierung — Tränken Sie die Apfelspalten vor dem Auflegen kurz mit einem Esslöffel Rum. Das gibt dem Kuchen eine erwachsene Note, die sich toll zum Kaffee eignet. Alternativ funktioniert auch Apfelsaft oder ein Schuss Vanilleextrakt.
Glutenfreie Version — Ersetzen Sie das Weizenmehl durch ein glutenfreies Backmehl mit Xanthan. Die Textur kann leicht anders sein, oft etwas brüchiger, aber der Geschmack bleibt gleich. Achten Sie darauf, den Teig nicht zu dünn zu streichen, da glutenfreier Teig oft weniger Elastizität hat.
Vegane Option — Ersetzen Sie die Butter durch vegane Streichmargarine und die Eier durch Leinsamei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Der Kuchen wird etwas dichter, aber immer noch sehr lecker.
Servieren und Aufbewahren
Serviertipp — Dieser Apfel-Zimt Blechkuchen schmeckt bei Raumtemperatur am besten. Servieren Sie ihn mit einer Kugel Vanilleeis, einer Portion Schlagsahne oder einem Klecks Crème fraîche. Die Kälte des Eises im Kontrast zum warmen Kuchen ist himmlisch. Als Beilage passt auch ein warmer Kaffee oder ein starker schwarzer Tee hervorragend dazu.
Aufbewahrung im Kühlschrank — Decken Sie den Kuchen mit Frischhaltefolie oder einer Kuchenabdeckung ab. Er hält sich im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Die Aromen entwickeln sich sogar noch weiter.
Aufwärmen — Wenn Sie den Kuchen warm servieren möchten, legen Sie ein Stück für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle. Oder backen Sie das ganze Blech für 5 Minuten bei 150 Grad wieder auf. Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden die Äpfel matschig.
Einfrieren — Ja, Sie können diesen Kuchen einfrieren! Schneiden Sie ihn in Portionen und legen Sie sie einzeln in Gefrierbeutel. Er hält sich bis zu 3 Monate. Thawen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank auf. Die Textur bleibt erstaunlich gut.
Meal Prep — Ideal für die Woche. Backen Sie das Blech am Sonntag und haben Sie den ganzen Montag bis Mittwoch ein festliches Dessert parat, ohne noch einmal backen zu müssen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
A: Ja, Sie können den Teig abdecken und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie ihn vor dem Backen jedoch für 30 Minuten auf Raumtemperatur kommen, damit er sich besser streichen lässt. Die Äpfel sollten Sie frisch schneiden, damit sie nicht braun werden.
Warum wird mein Kuchenboden matschig?
A: Das passiert meist, wenn die Äpfel zu wassrig sind oder der Teig zu dünn gestrichen wurde. Stellen Sie sicher, dass Sie feste Äpfel wie Boskop verwenden und streichen Sie den Teig mindestens 0,5 cm dick. Ein kleiner Trick ist auch, den Teig vor dem Belag mit etwas Semmelbröseln zu bestreuen.
Wie lange bleibt der Kuchen frisch?
A: Abgedeckt hält er sich bei Raumtemperatur für 2 Tage und im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Oft schmeckt er am zweiten Tag noch besser, da die Aromen besser eingezogen sind.
Kann ich den Kuchen auch als Torte servieren?
A: Sicherlich! Schneiden Sie ihn einfach in kleinere, elegante Stücke und dekorieren Sie ihn mit Puderzucker und einer Minzblatt-Dekoration. Er eignet sich perfekt als Dessert für eine festliche Tafel.
Ist dieser Kuchen auch für Kinder geeignet?
A: Absolut. Die milden Aromen von Apfel und Zimt sind kindgerecht. Wenn Sie es weniger süß mögen, reduzieren Sie den Zucker leicht. Kinder lieben die weiche Textur und den süßen Geschmack.
Abschließende Gedanken
Dieser Erntedankfest Apfel-Zimt Blechkuchen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, innezuhalten, die Sinne zu genießen und sich mit den Menschen zu umgeben, die einem wichtig sind. Ich hoffe, er findet seinen Platz auf Ihrem Tisch und bringt ein Stück Herbst in Ihr Zuhause. Probieren Sie ihn aus, passen Sie ihn an Ihren Geschmack an und teilen Sie ihn mit Freude. Wenn Sie ihn nachbacken, würde ich mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren berichten, wie er Ihnen geschmeckt hat. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude am Backen und Teilen feiern. Guten Appetit!
Pin This Recipe!
Erntedankfest Apfel-Zimt Blechkuchen
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 12 Portionen 1x
Description
Ein saftiger, herbstlicher Blechkuchen mit einem hauchdünnen, butterzarten Teig und einer üppigen Schicht karamellisierter Äpfel, gewürzt mit Zimt und Vanille. Perfekt für Erntedankfest oder gemütliche Herbstabende.
Ingredients
- 300 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g weiche Butter
- 150 g weißer Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 7 g)
- 1,5 kg Backäpfel (z.B. Boskop, Elstar oder Gloster)
- 2 Teelöffel gemahlener Zimt
- 50 g Puderzucker (zum Bestreuen)
Instructions
- Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (bei Umluft 160 Grad) vor und legen Sie ein großes Backblech (ca. 40×60 cm) mit Backpapier aus.
- Schlagen Sie die weiche Butter und den Zucker mit einem Rührgerät für 3-4 Minuten auf höchster Stufe auf, bis die Masse hell, luftig und cremig ist.
- Fügen Sie die Eier einzeln hinzu und rühren Sie jedes Ei für ca. 30 Sekunden ein, bevor Sie das nächste hinzufügen.
- Rühren Sie den Vanillezucker, das Backpulver und das Mehl unter. Mischen Sie nur so lange, bis das Mehl verschwunden ist, um den Teig nicht zäh zu machen.
- Streichen Sie den Teig dünn und gleichmäßig auf das vorbereitete Blech, fast bis zum Rand.
- Schälen und entkernen Sie die Äpfel und schneiden Sie sie in dünne Spalten oder kleine Würfel.
- Bestreuen Sie die Apfelspalten mit dem gemahlenen Zimt und verteilen Sie sie dicht und gleichmäßig auf dem Teig.
- Backen Sie den Kuchen für ca. 35-40 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind und die Äpfel weich, aber nicht zerfallend sind. Decken Sie den Kuchen bei zu starker Bräunung der Zimt-Kruste mit Alufolie ab.
- Lassen Sie den Kuchen auf einem Gitter komplett auskühlen.
- Bestreuen Sie den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker und schneiden Sie ihn in Quadrate oder Rechtecke.
- Servieren Sie den Kuchen bei Raumtemperatur, gerne mit Vanilleeis oder Schlagsahne.
Notes
Für eine nussigere Note können Sie 50g des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen. Bei sehr wässrigen Äpfeln kann ein leichtes Bestreuen mit Semmelbröseln vor dem Auflegen auf den Teig überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen besser ineinander übergehen. Er lässt sich gut einfrieren und aufwärmen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
- Calories: 350
- Sugar: 32
- Sodium: 200
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 52
- Fiber: 3
- Protein: 4
Keywords: Apfelkuchen, Zimtblechkuchen, Erntedankfest, Herbstrezept, Blechkuchen, Apfel-Zimt, einfaches Rezept, Make-Ahead Dessert


