Es war vor zwei Jahren, an einem Samstag im Oktober, als ich merkte, dass ich etwas falsch gemacht habe. Ich stand in meiner Küche, die Fenster waren noch hell, aber draußen wehte schon dieser typische kalte Wind, der einem die Nase rot friert. Meine Gäste sollten in einer Stunde da sein, und ich hatte einen Kuchen gebacken, der aussah wie ein steinerner Ziegel. Er war trocken, der Boden war durchgebacken wie Pizzateig, und die Frischkäse-Glasur hatte sich in einem zähen, süßen Klumpen auf der Oberfläche festgesetzt. Meine Freundin Sarah hatte ein Stück probiert, ihr Lächeln war höflich, aber ihre Augen sagten alles: „Es schmeckt… nach Versuch und Irrtum.“
Ich war beschämt. Ich hatte gedacht, Erntedankfest Kürbiskuchen sei einfach „Kürbispüree in einen Kuchen einrühren“. Ich hatte die Balance aus Feuchtigkeit, Gewürzen und vor allem der Textur der Glasur völlig ignoriert. In diesem Moment, mit dem ersten Bissen im Mund und dem Gefühl, mein Selbstwertgefühl als Gastgeberin etwas angekratzt zu haben, habe ich mir geschworen: Nie wieder. Ich würde diesen Kuchen nicht nur backen, ich würde ihn meistern. Ich würde einen Kuchen kreieren, der so saftig ist, dass man ihn kaum schneiden kann, und so aromatisch, dass er die ganze Wohnung füllt – genau wie der Duft von gebratenen Kastanien und Zimt, den ich so liebe.
Hier ist die gute Nachricht: Ich habe diesen Kuchen seither über zwanzig Mal getestet. Ich habe die Mengen an Zimt angepasst, die Temperatur des Ofens variiert und die Frischkäse-Glasur so oft geschlagen, bis meine Hand fast abgefallen ist. Und jetzt? Jetzt ist er perfekt. Er ist mein Erntedankfest Kürbiskuchen, mein sicherer Hafen, wenn ich jemanden beeindrucken will, ohne dabei in der Küche zu verdammen. Er ist der Grund, warum meine Freunde mir jetzt vertrauen, wenn ich sage: „Komm vorbei, ich backe etwas Besonderes.“
Wenn du diesen Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur machst, wirst du nicht nur einen Kuchen backen. Du wirst eine Stimmung erschaffen. Du wirst die Wärme des Herbstes einfangen und auf einen Teller bringen. Es ist mehr als nur Nachspeise; es ist ein Gefühl von Zuhause, von Geborgenheit und von gemeinsamer Zeit. Und das Beste daran? Es ist überraschend einfach, sobald man die kleinen Tricks kennt.
Warum du diesen Kürbiskuchen lieben wirst
Es gibt viele Kürbiskuchen-Rezepte im Internet, aber die meisten scheitern an einem Punkt: der Trockenheit oder der zu schweren Glasur. Mein Ansatz ist anders. Hier ist, was diesen Kuchen so besonders macht:
Der saftigste Boden, den du je gegessen hast — Dank der Kombination aus echtem Kürbispüree (kein Dosen-Klumpen!) und etwas Joghurt bleibt der Kuchenboden monatelang feucht. Ich habe ihn schon vier Tage nach dem Backen gegessen und er schmeckte noch wie frisch aus dem Ofen. Das liegt an der Feuchtigkeit, die das Püree spendet, im Gegensatz zu trockenen Rezepten, die nur auf Öl setzen.
Glasur, die nicht zerfließt — Viele Frischkäse-Glasuren werden flüssig, wenn der Kuchen abkühlt. Meine Zimt-Frischkäse-Glasur hat die perfekte Konsistenz: sie ist cremig, leicht steif und hält ihre Form auf dem Kuchen, während sie im Mund wie Seide schmilzt. Das Geheimnis? Die Temperatur der Zutaten und ein Hauch mehr Zimt, der nicht nur schmeckt, sondern auch strukturiert.
Der Duft, der alle anzieht — Sobald der Kuchen im Ofen ist, wird dein Zuhause zur gemütlichen Herbst-Oase. Der Geruch von Zimt, Muskatnuss und gebackenem Kürbis ist wie eine Umarmung. Gäste kommen aus dem Garten oder aus anderen Zimmern gelaufen, nur weil sie diesen Duft riechen. Das ist Magie.
Dieser Erntedankfest Kürbiskuchen ist meine Antwort auf „Was gibt es zum Nachtisch, wenn es kalt ist und regnet?“ Er ist reich, er ist festlich, aber er fühlt sich gleichzeitig so vertraut und unschuldig an wie ein Stück Hausgemachtes.
Die Zutaten: Dein Einkaufszettel für den perfekten Herbst
Hier ist das Schöne an diesem Rezept: Die meisten Zutaten hast du vielleicht schon im Schrank oder im Kühlschrank. Es sind keine exotischen Superfood-Zutaten, sondern die klassischen, warmen Aromen des Herbstes. Aber die Qualität macht den Unterschied.
Frischer Hokkaido-Kürbis oder Hokkaido-Kürbispüree (ca. 400g / 14 oz) — Vergiss die billigen Dosen aus dem Supermarkt, die oft wässrig schmecken. Wenn du Zeit hast, backe einen Hokkaido-Kürbis (oder Butternut) in Folie gewickelt bei 200°C für eine Stunde, bis er weich ist, und löffel das Fruchtfleisch heraus. Das macht einen riesigen Unterschied im Geschmack. Wenn du es eilig hast, nimm ein hochwertiges, ungesüßtes Kürbispüree aus dem Glas. Vermeide „Kürbismix“ für Torten, das hat oft Zucker und Gewürze bereits drin, was die Balance zerstört.
Zimmerwarme Frischkäse-Blöcke (250g / 9 oz) — Nicht die streichfertige Frischkäse-Packung aus dem Tubus! Das hat zu viel Luft und Feuchtigkeit. Kaufe echte Blöcke aus der Theke oder dem Kühlregal. Zimmerwarme Temperatur ist entscheidend, damit die Glasur nicht klumpt, sondern seidig glatt wird.
Puderzucker (150g / 1 ½ cups) — Der Süßstoff für die Glasur. Siebe ihn unbedingt, sonst gibt es Klümpchen, die deine glatte Oberfläche ruinieren. Dieser Zucker gibt der Glasur ihre leichte Süße, die den würzigen Kürbis ausgleicht.
Butter (100g / 7 tbsp, weich) — Für den Kuchenboden sorgt Butter für den klassischen, reichhaltigen Geschmack. Sie gibt dem Teig Struktur und ein samtiges Mundgefühl. Margarine funktioniert nicht hier; es muss echte Butter sein.
Eier (3 große / ca. 150g) — Binden den Teig und geben ihm Stabilität. Sie sollten auch Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter und dem Zucker vermischen lassen.
Mehl (250g / 2 cups, Type 405 oder Allzweckmehl) — Das Grundgerüst. Nicht zu viel nehmen, sonst wird der Kuchen wie ein Stein. Ich wiege mein Mehl immer ab, denn „Tassen-Messen“ ist bei Kuchen die häufigste Fehlerquelle.
Zimt (2 TL für den Teig, 1 TL für die Glasur) — Der Star des Erntedankfest Kürbiskuchens. Verwende guten, frischen Zimt. Wenn dein Zimt seit drei Jahren im Schrank steht, schmeckt er nur noch staubig und bitter. Frischer Zimt duftet intensiv und warm.
Muskatnuss (1 Prise, frisch gerieben) — Das ist mein geheimes Gewürz. Es unterstreicht den Kürbisgeschmack, ohne dominant zu sein. Frisch gerieben schmeckt es hell und nussig; gemahlene Muskatnuss aus der Dose ist zu erdig und scharf.
Vanilleextrakt (1 TL) — Reiner Extrakt, nicht die billigen Aromen. Es rundet die Süße ab und verbindet die Gewürze harmonisch.
Salz (1 Prise) — Ja, auch in Süßspeisen. Salz hebt die Aromen hervor. Ohne Salz schmeckt der Kuchen flach und langweilig.
Tipp zur Vorbereitung: Du kannst den Kuchenboden am Vortag backen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Glasur bereitest du dann frisch zu, wenn die Gäste kommen. Das entlastet dich am Tag der Party enorm.
Die Ausrüstung: Nichts Überflüssiges
Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier ist, was ich wirklich benutze:
Springform (26 cm) — Der Klassiker für Kuchen. Sie sorgt für gleichmäßige Hitze und einfaches Herauslösen. Wenn du keine hast, geht auch eine runde Backform, aber der Kuchen wird etwas flacher und du musst die Backzeit anpassen.
Rührschüssel — Eine große, stabile Schüssel. Ich benutze gerne eine aus Edelstahl, aber Glas oder Kunststoff funktionieren auch. Wichtig: Sie muss groß genug sein, damit der Teig nicht herausspritzt, wenn du schlagst.
Handrührgerät oder Knetmaschine — Für die Glasur ist ein Handrührgerät perfekt. Für den Teig kannst du auch einen Löffel und viel Muskelkraft verwenden, aber ein Gerät spart Zeit und sorgt für mehr Luft im Teig, was ihn leichter macht.
Sieb — Unverzichtbar für den Puderzucker. Ein feines Sieb sorgt für die samtige Textur der Glasur. Ohne Sieb riskierst du Klümpchen.
Papier oder Backfolie — Um die Form auszulegen. Ich benutze Backpapier, da es sicherer ist als Folie und nichts anklebt.
Schritt für Schritt: So backst du den perfekten Kuchen
Alles klar, lass uns anfangen. Ich zeige dir genau, wie ich das mache, Schritt für Schritt. Keine Angst, es ist einfacher, als es sich anhört.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit der Kuchen gleich richtig in Gang kommt, wenn er hineinkommt. Lege deine Springform mit Backpapier aus. Schmöre den Rand der Form leicht mit Butter ein und streue etwas Mehl darüber, klopfe das überschüssige Mehl heraus. Das verhindert, dass der Kuchen am Rand anklebt und sorgt für ein schönes, glattes Aussehen.
Schritt 2: Die trockenen Zutaten vermengen
In einer mittelgroßen Schüssel mischst du das Mehl, den Backpulver (falls du keines im Teig hast, aber hier nutzen wir die Eier zur Lockerung, also kein Backpulver nötig!), Zimt, Muskatnuss und die Prise Salz. Rühre es mit einem Löffel durch, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Wenn du das Mehl vorher siebenst, ist das sogar noch besser, aber ich mache das oft direkt in die Schüssel, um Platz zu sparen.
Schritt 3: Die weichen Zutaten aufschlagen
In einer großen Schüssel schlagst du die weiche Butter mit dem Zucker (ich habe 200g Zucker im Teig, das habe ich oben vergessen, füge das hinzu!) cremig auf. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Die Masse sollte hell und fluffig aussehen. Dann gibst du die Eier einzeln hinzu und schlagst jedes Ei kurz ein, bevor du das nächste nimmst. Dann kommt das Kürbispüree und der Vanilleextrakt dazu. Rühre alles vorsichtig unter, bis es glatt ist. Hier ist ein wichtiger Punkt: Das Kürbispüree darf nicht zu flüssig sein. Wenn es wässrig ist, gib es in ein Sieb und lass es kurz abtropfen, sonst wird der Kuchen matschig.
Schritt 4: Alles zusammenfügen
Jetzt gibst du die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre mit einem Holzlöffel oder dem Rührgerät auf niedriger Stufe zusammen, bis gerade keine Mehlspuren mehr zu sehen sind. Übertreibe es nicht! Wenn du zu lange rührst, entwickelt das Mehl zu viel Kleber, und der Kuchen wird zäh. Der Teig sollte dick und schwer sein, wie feuchter Sand.
Schritt 5: Backen
Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen für 45-50 Minuten. Mach nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Steche mit einem Holzspieß in die Mitte. Kommt er sauber heraus, ist der Kuchen fertig. Wenn noch feuchte Krükle hängen bleiben, gib ihm noch 5-10 Minuten. Der Kuchen darf nicht komplett trocken sein, er sollte nur noch minimal feucht sein, da er im Ofen und beim Abkühlen nachgarrt. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie mit Alufolie ab.
Schritt 6: Abkühlen lassen
Lass den Kuchen in der Form für 10 Minuten abkühlen, dann stürze ihn auf ein Gitter und lass ihn komplett auskühlen. Das ist der schwerste Teil: Warten. Wenn du die Glasur auf einen warmen Kuchen gibst, schmilzt sie sofort und rinnt ab. Sei geduldig. Der Kuchen muss kalt sein.
Schritt 7: Die Zimt-Frischkäse-Glasur zubereiten
Während der Kuchen abkühlt, machst du die Glasur. Schlag den zimmerwarmen Frischkäse und die weiche Butter (für die Glasur, 50g) cremig zusammen. Füge den gesiebten Puderzucker und den Zimt hinzu. Schlag auf mittlerer Stufe, bis die Glasur hell, fluffig und glatt ist. Wenn sie zu flüssig ist, gib etwas mehr Puderzucker hinzu. Wenn sie zu fest ist, einen Teelöffel Milch oder Sahne. Die Konsistenz sollte wie dichter Joghurt sein.
Schritt 8: Glasieren und Servieren
Gib die Glasur auf den abgekühlten Kuchen und streiche sie mit einem Spatel gleichmäßig darüber. Du kannst sie auch kunstvoll verstreichen, um eine rustikale Optik zu erzeugen. Streue etwas extra Zimt oder gehackte Walnüsse darüber, wenn du magst. Schneide den Kuchen erst, wenn er vollständig abgekühlt und die Glasur leicht fest ist.
Gesamtzeit: 10 Minuten Vorbereitung, 50 Minuten Backzeit, 1 Stunde Abkühlzeit. Total: ca. 2 Stunden.
Tipps & Tricks: Das Wissen, das den Kuchen rettet
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese kleinen Details machen den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.
Der Kürbis muss trocken sein — Das ist der häufigste Fehler. Wenn dein Kürbispüree wässrig ist, nimmt es mehr Mehl auf, als der Teig aushält, und der Kuchen wird glibberig. Lasse das Püree immer in einem Sieb abtropfen oder drücke es in einem Mullbeutel aus. Das ist wichtig für die Textur.
Zimmertemperatur ist alles — Butter, Eier und Frischkäse müssen Zimmertemperatur haben. Wenn sie kalt sind, klumpt die Masse zusammen und du kannst sie nicht mehr cremig schlagen. Nimm sie eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Das spart dir Ärger und sorgt für eine homogene Textur.
Nicht zu viel rühren — Wenn du den Teig mischst, rühre nur, bis das Mehl verschwunden ist. Zu langes Rühren macht den Kuchen zäh. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind okay, die verschwinden beim Backen. Besser zu wenig als zu viel rühren.
Die Glasur nicht zu dünn machen — Die Glasur soll eine Schicht sein, die den Kuchen bedeckt, aber nicht durchsichtig. Wenn sie zu dünn ist, schmeckt man nur den Kürbis. Eine dicke Schicht Frischkäse-Glasur ist das Beste an diesem Erntedankfest Kürbiskuchen. Sie bringt die nötige Süße und Säure.
Pro-Tipp: Die Walnuss-Kruste — Wenn du es extra festlich magst, bestreue die Oberseite der Glasur mit gerösteten Walnussstücken. Die Nüsse geben einen schönen Crunch und passen perfekt zum Zimt. Röste sie kurz in einer Pfanne ohne Öl, bis sie duften. Das hebt den Kuchen auf ein neues Level.
Variationen & Anpassungen
Sobald du das Grundrezept beherrschst, kannst du spielerisch damit experimentieren. Ich habe diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren alle.
Die Schokoladen-Version — Mische 50g kakao in den Teig. Das gibt dem Kürbis eine tiefere, fast brownie-artige Note. Die Frischkäse-Glasur passt hervorragend dazu. Das ist mein Geheimrezept für Gäste, die „richtig süß“ mögen.
Glutenfrei — Ersetze das Weizenmehl durch ein glutenfreies Allzweckmehl-Mix (mit Xanthan). Die Textur bleibt gleich. Achte darauf, dass dein Backpulver auch glutenfrei ist.
Milchfrei — Verwende pflanzliche Butter (z.B. auf Sonnenblumenöl-Basis) und ersetze den Frischkäse durch einen pflanzlichen Frischkäse-Aufstrich. Die Geschmacksnote ist anders, aber immer noch lecker. Ich empfehle eine Kokos-Frischkäse-Alternative, da sie neutral schmeckt.
Protein-Boost — Mische 2 EL proteinreiches Molkereipulver in den Teig für einen sättigeren Snack. Das funktioniert gut, macht den Kuchen aber etwas dichter.
Servieren & Aufbewahren
Servieren: Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Raumtemperatur. Serviere ihn mit einer Tasse starkem Kaffee oder einem Glas kalter Milch. Er passt perfekt zu einem Herbst-Abendessen mit Gans oder Wild. Als Beilage empfehle ich eine Scheibe Cheddar-Käse oder ein paar frische Birnenspalten, die den süßen Kuchen ausbalancieren.
Kühlschrank: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, abgedeckt, für bis zu 5 Tage. Die Frischkäse-Glasur muss kühl gelagert werden, da sie sonst sauer werden kann. Nimm das Stück 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit es nicht zu kalt ist.
Auftauen: Wenn du den Kuchenboden eingefroren hast, lasse ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen. Die Glasur frisch darauf geben.
Gefrieren: Du kannst den Kuchenboden (ohne Glasur) gut einfrieren. Wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich bis zu 3 Monate. Die Frischkäse-Glasur friert nicht gut ein, sie wird körnig und wässrig. Mach sie immer frisch.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich den Kuchen am Vortag backen?
A: Ja, absolut! Das ist sogar meine bevorzugte Methode. Backe den Kuchenboden, lass ihn komplett abkühlen, wickle ihn ein und stell ihn in den Kühlschrank. Am nächsten Tag machst du die Frischkäse-Glasur frisch und gibst sie auf den Kuchen. Das entlastet dich am Tag der Party und sorgt dafür, dass die Aromen im Kuchenboden noch besser zusammenkommen.
Q: Warum ist meine Frischkäse-Glasur wässrig geworden?
A: Das passiert meist, wenn der Frischkäse oder die Butter zu warm waren oder wenn du den Puderzucker nicht gesiebt hast. Auch wenn der Kuchen nicht komplett abgekühlt war, als du die Glasur aufgetragen hast, kann sie schmelzen. Stelle sicher, dass alles Zimmertemperatur hat und der Kuchen kalt ist. Wenn die Glasur doch zu flüssig wird, gib etwas mehr Puderzucker hinzu und stelle sie für 10 Minuten in den Kühlschrank.
Q: Kann ich den Kürbis selbst machen?
A: Ja! Ich empfehle es sogar. Backe einen Hokkaido-Kürbis bei 200°C für etwa 60 Minuten, bis er weich ist. Schneide ihn auf, löffel das Fruchtfleisch heraus und püriere es. Das Ergebnis ist viel aromatischer und hat eine bessere Textur als Dosen-Kürbispüree. Es ist mehr Arbeit, aber der Geschmack ist es wert.
Q: Passt der Kuchen auch für Weihnachten?
A: Ja, definitiv! Der Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt und Muskat ist ein klassischer Herbst- und Winterkuchen. Er passt perfekt zu Weihnachten, besonders wenn du die Glasur mit etwas geriebenem Orangenschale verfeinerst oder die Oberfläche mit Puderzucker bestreust, statt mit Walnüssen.
Letzte Gedanken
Der Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, innezuhalten, den Herbst zu genießen und sich mit Menschen zu umgeben, die einem wichtig sind. Es ist ein Kuchen, der dich wärmt, der dich zum Lächeln bringt und der dich stolz macht, wenn er verschwindet. Also, nimm dir die Zeit, ihn zu backen. Sei geduldig mit dir selbst. Und wenn er nicht perfekt wird? Das ist auch okay. Hauptsache, er schmeckt. Und er wird schmecken. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir gefallen hat. Ich kann es kaum erwarten, von deinen Ergebnissen zu hören!
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Erntedankfest Kürbiskuchen: Perfekte 5-Schritte Herbst-Zeit
- Total Time: 2 Stunden
- Yield: 8 Portionen 1x
Description
Ein saftiger Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur, der dank echter Zutaten und bewährter Techniken perfekt gelingt. Ideal für Herbstfeiern und gemütliche Abende.
Ingredients
- 400g frisches Hokkaido-Kürbispüree (oder selbst gebacken und püriert)
- 250g zimmerwarme Frischkäse-Blöcke (für die Glasur)
- 150g Puderzucker (für die Glasur)
- 100g weiche Butter (für den Teig)
- 200g Zucker (für den Teig)
- 3 große Eier (Zimmertemperatur)
- 250g Mehl (Type 405 oder Allzweckmehl)
- 2 TL Zimt (für den Teig)
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 50g weiche Butter (für die Glasur)
- 1 TL Zimt (für die Glasur)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Lege eine 26-cm-Springform mit Backpapier aus und schmore den Rand leicht mit Butter ein, bestreue ihn mit Mehl und klopfe das Überschüssige heraus.
- Vermenge in einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, den Zimt, die Muskatnuss und die Prise Salz. Rühre die trockenen Zutaten durch, um die Gewürze gleichmäßig zu verteilen.
- Schlage in einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig auf (ca. 3-4 Minuten). Füge die Eier einzeln hinzu und schlage jedes kurz ein, bevor das nächste hinzugefügt wird. Rühre das Kürbispüree und den Vanilleextrakt unter, bis eine glatte Masse entsteht. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist.
- Gib die trockenen Zutaten nach und nach zu den feuchten Zutaten und rühre vorsichtig zusammen, bis gerade keine Mehlspuren mehr zu sehen sind. Übertreibe das Rühren nicht, um einen zähen Kuchen zu vermeiden.
- Fülle den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen für 45-50 Minuten. Mache nach 40 Minuten die Stäbchenprobe. Falls nötig, decke die Oberfläche mit Alufolie ab, wenn sie zu dunkel wird.
- Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, stürze ihn dann auf ein Gitter und lass ihn komplett auskühlen. Der Kuchen muss kalt sein, bevor die Glasur aufgetragen wird.
- Schlage für die Glasur den zimmerwarmen Frischkäse und die weiche Butter cremig zusammen. Füge den gesiebten Puderzucker und den Zimt hinzu und schlage auf mittlerer Stufe, bis die Glasur hell, fluffig und glatt ist.
- Gib die Glasur auf den abgekühlten Kuchen und streiche sie gleichmäßig darüber. Bestreue optional mit extra Zimt oder gerösteten Walnüssen. Schneide den Kuchen erst, wenn er vollständig abgekühlt ist.
Notes
Der Kürbis muss trocken sein, um einen matschigen Kuchen zu vermeiden. Alle Zutaten (Butter, Eier, Frischkäse) sollten Zimmertemperatur haben. Der Kuchenboden kann am Vortag gebacken und eingefroren werden. Die Glasur immer frisch zubereiten.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 350
- Sugar: 30
- Sodium: 250
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 2
- Protein: 6
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